Ich will wissen, wie sustainable GOLDENGNU ist.

Nachhaltigkeit

Die Europäische Union hat sich mit der Unterzeichnung des Pariser Klimaschutzabkommens zur Verfolgung der darin vereinbarten Klimaziele und einer nachhaltigeren Entwicklung von Wirtschaft und Gesellschaft verpflichtet.

Durch harmonisierte Vorgaben im Finanzdienstleistungssektor sollen für Anleger und Anlegerinnen mehr Transparenz über die Integration von Nachhaltigkeitsrisiken (darunter werden Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, die Achtung der Menschenrechte und die Bekämpfung von Korruption und Bestechung verstanden) und die Berücksichtigung nachteiliger Nachhaltigkeitsauswirkungen geschaffen und vermehrt nachhaltige Investitionsziele erreicht werden.

Insbesondere aufgrund der „Taxonomie-Verordnung“ (Verordnung über die Einrichtung eines Rechtsrahmens zur Förderung nachhaltiger Investitionen) und der „Offenlegungs-Verordnung“ (Verordnung über die Offenlegung von Informationen über nachhaltige Investitionen und Nachhaltigkeitsrisiken sowie zur Änderung der Richtlinie (EU) 2016/2341) müssen verschiedene Unternehmen des Finanzsektors (eben auch Beratungsunternehmen wie GOLDENGNU) belegen, wie nachhaltig ihre Angebote sind. Welche Ziele verfolgt das Produkt? Worin wird tatsächlich investiert? Wie lässt sich die Erfüllung des Nachhaltigkeitsversprechens messen? Sie müssen also Anleger und Anlegerinnen darüber informieren, inwieweit sie ökologische und soziale Kriterien und Standards der guten Unternehmensführung beachten.

Im Aktionsplan der Europäischen Kommission wurden folgende drei Ziele statuiert:

  • – die Kapitalflüsse auf nachhaltige Investitionen umlenken, um ein nachhaltiges und   integratives Wachstum zu erreichen,
  • – finanzielle Risiken, die sich aus dem Klimawandel, der Ressourcenknappheit, der Umweltzerstörung und sozialen Problemen ergeben, bewältigen und
  • – Transparenz und Langfristigkeit in der Finanz- und Wirtschaftstätigkeit fördern.

Die Offenlegungs-Verordnung schreibt zur Erreichung ihrer Ziele umfassende Offenlegungspflichten für Finanzmarktteilnehmer und Finanzberater vor:

  • – Finanzmarktteilnehmer und Finanzberater haben Informationen zu ihren Strategien zur Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken bei ihren Investitionsentscheidungsprozessen bzw. Beratungstätigkeiten zu veröffentlichen.
  • – Finanzmarktteilnehmer und Finanzberater haben zu veröffentlichen, ob und wie sie nachteilige Auswirkungen von Investitionsentscheidungen auf Nachhaltigkeitsfaktoren (bei der Beratung) berücksichtigen.
  • – Finanzmarktteilnehmer und Finanzberater haben im Rahmen ihrer Vergütungspolitik anzugeben, inwiefern die Vergütungspolitik mit der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken im Einklang steht, und haben diese Informationen zu veröffentlichen.
  • – Finanzmarktteilnehmer und Finanzberater haben in vorvertraglichen Informationen Erläuterungen zu folgenden Aspekten anzugeben: der Art und Weise, wie Nachhaltigkeitsrisiken bei ihren Investitionsentscheidungen bzw. bei ihrer Beratung einbezogen werden, und den Ergebnissen der Bewertung der zu erwartenden Auswirkungen von Nachhaltigkeitsrisiken auf die Rendite der Finanzprodukte, die sie zur Verfügung stellen bzw. die von ihnen beraten werden.

GOLDENGNU befürwortet das Bemühen der Europäischen Union um mehr Transparenz in Fragen der Nachhaltigkeit.

Unter Nachhaltige Veranlagungen versteht man im Allgemeinen Investitionen, die verantwortliches, ethisches, soziales und ökologisches Handeln in den Vordergrund stellen. Bei der Auswahl des Anlageuniversums werden diese sogenannten ESG-Kriterien (steht für Umwelt, Soziales und Governance) in der Bewertung stark gewichtet. Unternehmen, die diesen Wertvorstellungen nicht entsprechen, werden vom Anlageprozess ausgeschlossen.

Den drei klassischen Kriterien von Anlageprodukten – Rentabilität, Sicherheit und Liquidität – wird mit dem Thema Nachhaltigkeit nun ein viertes Kriterium hinzugefügt. Nachhaltige Veranlagungen sollen nicht nur eine gute Performance vorweisen, sondern bringen den zusätzlichen Mehrwert, einen gesellschaftlichen Nutzen zu erfüllen.

Hierzu werden in den kommenden Monaten spezifische Ausschlusskriterien entwickelt, um solche Unternehmen, die Nachhaltigkeitsrisiken aufgrund von Extremwetterereignissen oder dem Klimawandel überdurchschnittlich ausgesetzt sind, zu erkennen und ggf. aus den Portfolios zu entfernen. Dies geschieht in Zusammenarbeit der Produkthersteller mit Ratingagenturen und Datenlieferanten und den jeweiligen Herstellern der Finanzinstrumente.

 

Aufgrund der aktuell noch fehlenden bzw. unzureichenden Datenlage nimmt GOLDENGNU im Sinn der Offenlegungs-Verordnung von der Option der sogenannten Opt-Out Möglichkeit Gebrauch und wird diese Informationen jedenfalls zu einem späteren Zeitpunkt offenlegen, sobald diese Informationen am Markt verfügbar sind.

Das Ziel ist es zukünftig eine eigenständige Nachhaltigkeitsstrategie zu verfolgen, in deren Rahmen die möglichen nachteiligen Auswirkungen von Investitionsentscheidungen so gut wie möglich berücksichtigt werden. Dabei werden so gut es geht denkbare Entwicklungen in den Bereichen Umwelt, Soziales und Unternehmensführung einbezogen, die tatsächlich oder potenziell wesentliche negative Auswirkungen auf den Wert der Investition haben könnten. Bei der Auswahl von nachhaltigen Versicherungsanlageprodukten werden nicht nur die zur Verfügung gestellten Informationen über das jeweilige Produkt überprüft, sondern auch, ob der Anbieter und die Anbieterin Nachhaltigkeitskriterien angemessen berücksichtigt.

Zu den Auswahlkriterien (Anregungen geben etwa der Bericht „Der europäische Grüne Deal“ der Europäischen Kommission, das Pariser Übereinkommen, die Empfehlungen der Brunlandt-Kommission, die Umweltfaktoren der ESG-Faktoren gemäß Art. 9 der Taxonomie-Verordnung) zählen insbesondere die folgenden Ziele: Klimaschutz, Anpassung an den Klimawandel, nachhaltige Nutzung und Schutz von Wasser- und Meeresressourcen, Übergang zu einer Kreislaufwirtschaft, Abfallvermeidung und Recycling, Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung sowie Schutz gesunder Ökosysteme. Im Rahmen der Vergütungspolitik werden die erhaltenen und gewährten Vergütungen (Honorare, Provisionen) analysiert und Vergütungen versucht zu forcieren, die geeignet sind, Nachhaltigkeitsfaktoren günstig zu beeinflussen und Vergütungen, die nicht mit der Einbeziehung von Nachhaltigkeitsrisiken im Einklang stehen, zu vermeiden, sofern dies möglich ist.